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AfD- Kandidatin Weidel läuft dem ZDF davon

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Schuld an ihrem Abgang sei die

Niemand tat es. Nachdem A. Weidel gegangen ist, habe ich umgeschaltet, auf die Diskussion der Einheitspartei Deutschlands bin ich nicht neugierig. Sieben Parteien sind vertreten.

Die AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel hat am Dienstagabend eine ZDF-Wahlsendung nach einem Schlagabtausch vorzeitig verlassen.

Es war in der 65.

Doch ZDF-Moderatorin Marietta Slomka ließ sich von dem Abgang der AfD-Kandidatin nicht beirren. Der CSU-Generalsekretär stellte gerade sein Bild einer gelungenen Integration von Flüchtlingen dar, "wenn Sprache und Eigenengagement zusammenkommen", wie Scheuer es ausdrückte. Sie warf ihm vor, die illegale Einwanderung legalisieren zu wollen - er konterte: "Machen Sie erstmal klar, dass Sie sich von Herrn Gauland und von Herrn Höcke distanzieren". (Sie spricht seinen Namen, bewusst oder unbewusst falsch aus). Andreas Scheuer reagierte bis jetzt nicht. Slomka könne "ihre persönlichen Animositäten nicht in den eigenen Sendungen ausleben", so Weidel weiter. Der wiederum bezeichnete Höcke, der zum rechten AfD-Flügel zählt, als "Rechtsradikalen"; gegen ihn läuft derzeit ein Parteiausschlussverfahren wegen mutmaßlicher Nähe zur NS-Ideologie. "Für mich ist er einfach ein Rechtsradikaler".

Weidel hat während Scheuers Ausführungen laut kommentiert: "Herr Scheurer!". Dann packt sie ihre Sachen. Und das sei die Abgrenzung zwischen CSU und AfD. Die anderen unterdrücken mehr oder minder erfolgreich ihr Grinsen. "Frau Weidel und die AfD sind offenbar nicht dazu bereit am demokratischen Diskurs teilzunehmen", sagte Kipping der Zeitung. Sie muss am Tisch der Moderatorin vorbei. "Gehen Sie jetzt?", fragte Moderatorin Marietta Slomka und erntete dabei ein Nicken. Sie bekommt ein trockenendes "Ja!". Scheuer bemerkt süffisant, vielleicht liege der Abgang an den Häppchen, die hinter den Kulissen gereicht würden.

"Wie sie hier austeilt und die Mimose gibt ist ziemlich lächerlich", hatte Justizminister Heiko Maas zuvor schon die AfD-Frau von der Seite angemacht. Dem ging voraus, dass CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer den Thüringer AfD-Landesvorsitzenden Björn Höcke als Rechtsradikalen diffamierte und eine Distanzierung Weidels von ihm, aber auch vom Co-Spitzenkandidaten Alexander Gauland verlangte.

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