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Spanierin ist laut DNA-Tests nicht die Tochter von Salvador Dalí

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Pilar Abel ist nicht die Tochter des Malers Salvador Dalí. afp

Mit DNA-Tests wollte sie die Vaterschaft des Künstlers beweisen.

In dem langjährigen Vaterschaftsstreit um Salvador Dalí haben Erbgut-Tests nun Klarheit geschaffen: Die 62-jährige Wahrsagerin Pilar Abel Martínez ist anders als von ihr behauptet nicht die Tochter des berühmten Malers, wie die Salvador-Dalí-Stiftung am Mittwoch mitteilte. Die Stiftung teilte mit, dass Dalís sterbliche Überreste in den Sarg zurückgelegt würden, der in seinem Heimatort Figueres in Nordostspanien begraben ist.

Bei einem positiven DNA-Ergebnis hätte die Frau einen Anteil am Erbe des Künstlers erstreiten können, das Medienberichten zufolge in seinem Todesjahr auf 136 Millionen US-Dollar geschätzt wurde. Abel hatte schon vor mehreren Jahren einen Antrag auf einen Vaterschaftstest eingereicht.

Die Salvador-Dalí-Stiftung war erfolglos gegen die Entscheidung einer Richterin vorgegangen, die bereits Ende Juni die DNA-Tests angeordnet hatte.

Abel, die im spanischen Fernsehen unter anderem als Wahrsagerin und Kartenlegerin auftrat, hatte behauptet, ihre Mutter habe Mitte der Fünfzigerjahre als Angestellte im Haus einer Familie gearbeitet, bei der der damals noch ledige Dalí zeitweilig gewohnt habe.

Sein Vermögen und die Rechte auf seine Werke vermachte der Maler dem spanischen Staat und der Stiftung "Fundación Gala - Salvador Dalí".

Der Surrealist Dalí wurde 1904 in Figueres geboren und starb dort im Alter von 84 Jahren an Herzversagen.

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