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E-Lieferwagen StreetScooter: Höhere Stückzahl und bessere Leistung ab 2018

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Der Street Scooter WORK XL vor einem Verteilzentrum der Post

E-Fahrzeug-Hersteller StreetScooter baut in Düren ein zweites Werk mit einer Produktionskapazität von bis zu 10.000 E-Fahrzeugen pro Jahr. Mit dem Produktionsstart in Düren im Sommer 2018 würden rund 250 Personen eine Anstellung bekommen. Zusammen mit dem Standort in Aachen würde das Unternehmen auf eine Kapazität von rund 20.000 Einheiten kommen. Als Ergänzung zu den Ursprungsmodellen Work und Work L soll 2017 der größere Work XL auf Basis eines elektrifizierten Ford Transit in Serie gehen.

"Wir zünden jetzt bei StreetScooter die nächste Entwicklungsstufe und zeigen, welch großes Innovationspotenzial in Deutsche Post DHL steckt", sagt Jürgen Herdes, Konzernvorstand Post - eCommerce - Parcel von Deutsche Post DHL Group in einer Stellungnahme. "Dabei setzen wir weiter auf E-Mobilität, aber auch auf andere alternative Antriebskonzepte, um die Treibhausgasemissionen weiter zu senken". Die Fahrzeuge fertigt der Logistikkonzern nicht nur für seinen eigenen Zustellservice. Um das zu erreichen, sollen die aktuell verfügbaren Modelle ab sofort auch mit höherer Leistung produziert werden: Zusätzlich zu den weiterhin erhältlichen Fahrzeugen mit einer Höchstgeschwindigkeit von rund 85 km/h und einer Reichweite von 80 Kilometern werde es künftig auch bis zu 120 km/h schnelle Varianten mit einer Reichweite von bis zu 200 Kilometer geben.

Streetscooter will in den kommenden zwei Jahren mit Brennstoffzellen experimentieren, um die Reichweite der E-Lieferwagen zu erhöhen. Diese könnten Reichweiten von mehr als 500 Kilometer erreichen und damit neue Nutzungs- und Vertriebsmöglichkeiten eröffnen.

Für die Post sind derzeit rund 3.000 im Einsatz. Mittelfristig plant der Logistikkonzern seine gesamte Zustellflotte von etwa 50.000 Fahrzeugen durch Elektro-Transporter zu ersetzen.

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