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Alle Yahoo-Accounts von Datenklau im Jahr 2013 betroffen

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Alle Yahoo-Accounts von Datenklau im Jahr 2013 betroffen

Hacker haben persönliche Daten von allen drei Milliarden Nutzerkonten von Yahoo gestohlen. Man habe kürzlich neue Informationen erhalten, die auf mehr Betroffene schließen ließen, teilte der neue Yahoo-Eigentümer, der Telekom-Anbieter Verizon, in der Nacht zum Mittwoch mit.

Es ist das grösste Datenleck der Geschichte und für Yahoo der zweite solche Skandal. Konkret ging es dabei um Benutzernamen, Telefonnummern, Geburtsdaten, Passwörter und in einigen Fällen verschlüsselte oder unverschlüsselte Sicherheitsfragen und -antworten.

Das Video konnte nicht abgespielt werden.

Nachdem Yahoo im Juni vom US-Mobilfunkbetreiber Verizon übernommen worden war, hätten neue Untersuchungen gezeigt, dass der Hackerangriff größer ausfiel als angenommen, teilte der Konzern mit.

Mindestens ein Sonderzeichen, eine Zahl, Groß- und Keinschreibung - wie ein sicheres Passwort aussehen sollte, wissen wir alle. Die Betroffenen würden nun per E-Mail informiert, wie das Unternehmen nun mitteilte.

Auch wenn der Yahoo-Hack die meisten Betroffenen hat, könnte die jüngste Cyberattacke auf die Wirtschaftsauskunftei Equifax noch schwerwiegendere Folgen haben. Das Internetunternehmen hatte Nutzer bereits dazu aufgefordert, Passwörter und die Sicherheitsfragen zum Zugang zum Konto zu ändern. Ob das nun eine Milliarde oder drei Milliarden Betroffene seien, sei unerheblich. "Die Privatsphäre ist hier das eigentliche Opfer".

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