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Russland: Mindestens 19 Tote bei Zugunglück in Wladimir

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Der Bus blieb wegen einer Panne auf dem Bahnübergang liegen

Mindestens 19 Menschen sollen bei einem heftigen Zusammenstoß eines Zuges mit einem vollbeladenen Bus an einer Eisenbahnkreuzung im Gebiet Wladimir nordöstlich von Moskau tödlich verunglückt sein. Zuvor hatte das Gesundheitsministerium in Moskau bekanntgegeben, dass mindestens 19 Menschen getötet worden seien.

Unter den Toten soll sich auch ein Kind befinden. Noch ist nicht klar, wie es genau zu dem Unglück kam. Russische Medien berichteten, der Bus habe ein Warnsignal übersehen.

Die Ermittlungen laufen. Es ist aber nicht auszuschließen, dass ein Defekt bei einer Bremse den Unfall ausgelöst hat. Bei dem Unglück wurden außerdem mehrere Menschen schwer verletzt - sie werden derzeit in Krankenhäuser behandelt. In dem Bus saßen zum Zeitpunkt der Kollision mehr als 50 Menschen - die meisten Zentralasiaten, das Fahrzeug kam aus Kasachstan. Wladimir ist rund 190 Kilometer von Moskau entfernt. Der Zug aus St. Petersburg, der unterwegs war in die Wolgametropole Nischni Nowgorod, blieb weitgehend unbeschädigt.

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