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Trump will Verbot von Dauerfeuer-Vorrichtung bei Waffen prüfen

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Nach Las Vegas Massaker Waffenlobby offenbar zu Zugeständnissen bereit

Die Waffenlobby zeigt sich nun offen für Diskussionen über Dauerfeuer-Vorrichtungen. Dadurch konnte der Schütze viel mehr Schüsse abgeben. Sein Schnellfeuergewehr hatte er mit einem Anbauteil für Dauerfeuer hochgerüstet.

Der Präsident des Repräsentantenhauses, Ryan, schloss sich der Forderung an, ein Verkaufsverbot für sogenannte "bump stocks" zu prüfen. Die Vorrichtungen am Kolben von halbautomatischen Waffen erlauben ein Schießen mit Geschwindigkeiten wie bei automatischen. Die Waffenlobby NRA signalisierte, dass sie sich einem solchen Schritt nicht entgegenstellen würde.

Auch republikanische Abgeordnete haben sich offen für eine gezielte Verschärfung der Waffengesetze gezeigt.

Für eine Debatte über ein generell schärferes Waffenrecht sei es zu früh, sagte eine Trump-Sprecherin. Aufgabe der Regierung sei vor allem die Prävention von Verbrechen. Von einem Hotelzimmer aus hatte er während eines Country-Konzerts 58 Menschen erschossen und 489 verletzt, bevor er sich den Ermittlern zufolge selbst das Leben nahm. Zwölf seiner Gewehre hatten die umstrittene Dauerfeuer-Vorrichtung.

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