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"Baby-Hitler töten!": Ermittlungen gegen Satire-Magazin

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Er wurde zur Zielscheibe des Satiremagazins

Das Frankfurter Satiremagazin Titanic sorgt wieder einmal für Wirbel - diesmal in Österreich.

In einem Tweet am Montag ist ein Bild mit Kurz zu sehen und der Text: "Endlich möglich: Baby-Hitler töten!" Laut Wiener Polizei befasst sich inzwischen sogar das österreichische Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung mit der Sache. Die konkrete Frage hierbei lautet: "Würden Sie Baby-Hitler bei einer Zeitreise töten?". Laut "Titanic" wurden die Verantwortlichen des Magazins bislang nicht kontaktiert. Die von Kurz neu formierte konservative Volkspartei hat am Sonntag die Parlamentswahl gewonnen.

Auf Twitter hat Titanic ein Bild geteilt, das Sebastian Kurz zeigt. Das Satire-Magazin "Titanic" nennt Kurz "Baby-Hitler" und ruft zum Mord an ihm auf. Es werde ermittelt, teilte ein Polizeisprecher mit.

Nun hat sich auch die Polizei Wien in die Diskussion um das Kurz-Posting eingeschaltet.

Chefredakteur Tim Wolff sagte dem Branchendienst Meedia.de: "Wir wissen derzeit nicht genau, was das österreichische Landesamt für Verfassungsschutz macht". Besonders die AfD wird in dieser Ausgabe besonders grenzwertig durch den Dreck gezogen. Eine Fotomontage illustrierte Papst Benedikt XVI. mit befleckter Soutane. "Titanic" titelte: "Problembär außer Rand und Band: Knallt die Bestie ab". Der Vatikan erwirkte eine einstweilige Verfügung, die er später wieder zurückzog.

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