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Polizei stoppt größten illegalen Tiertransport

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Unter anderem fanden die Beamten auch Chamäleons im Transporter

Amberg In Bayern hat die Polizei einen Tiertransport gestoppt. In dem Lastwagen waren viel zu viele Tiere - darunter Mäuse, Ratten, Kaninchen und Meerschweinchen. Aber auch streng geschützte Exoten wie Chamäleons und Axolotl drängten sich in den Boxen. Tierschützer waren nach dem Fund am Sonntagabend von der Polizei hinzugerufen worden.

Besonders schlimm: Die Tiere hatten viel zu wenig Platz, kein Futter und kein Wasser. Für einige Tiere sei die Hilfe leider zu spät gekommen, sie starben bereits während des Transports.

Aktuell werden die Tiere laut Tierschutzbund auf umliegenden Tierheime in Bayern und in anderen Bundesländern verteilt. Es handele sich um den größten illegalen Tiertransport, der jemals in Deutschland entdeckt wurde.

Die Überraschung war groß, als auf der Ladefläche mehrere tausend Tiere in Transportboxen festgestellt wurden.

Nach Informationen der Tierschützer sollte der Kastenwagen von Tschechien nach Belgien fahren und die Säugetiere wohl als "Lebendfutter" abliefern. Nach Angaben der Polizei musste der tschechische Fahrer 500 Euro Sicherheitsleistung zahlen und durfte weiterfahren. Das Veterinäramt und die Staatsanwaltschaft haben die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

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