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Medizin

Wunde an der Vagina: Fleischfressende Bakterien verstümmeln Frau

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Surgeons hands holding and passing surgical instrument to other doctor while operating patient. Resuscitation medicine team holding steel medical tools saving patient. Surgery and emergency concept

Für Lindsey Hubley sollte es die glücklichste Zeit in ihrem Leben werden. Der Prozess hat ihr Arme und Beine genommen. Doch die Ärzte nahmen sie nicht ernst. versicherten ihr, dass sie "Verstopfungen" habe und schickten sie ohne eine Untersuchung wieder nach Hause.

Denn einen weiteren Tag später hielt die Frau ihre Schmerzen nicht mehr aus, stellte außerdem Verfärbungen an ihrem Körper fest. Laien sprechen auch von fleischfressenden Bakterien. Die neue Diagnose: Multiorganversagen und eine Blutvergiftung, ausgelöst durch eine A-Streptokokken-Infektion, die sich Lindsey im Krankenhaus zugezogen hatte. Erneut wurde sie in die Klinik gebracht.

Doch offenbar unterlief den Ärzten ein fataler Fehler.

Doch ihre Schmerzen seien immer schlimmer geworden und so landete sie am nächsten Tag wieder im Krankenhaus.

Dieses mal erkannten die Ärzte, wodurch die Beschwerden der Patientin verursacht wurden. Mehrere Medien, darunter die "Washington Post" und "Metro News", berichten über den Fall.

Lindsey hatte eine nekrotisierende Fasziitis - eine schwere Infektionskrankheit, die Haut und Muskeln absterben lässt.

"Sie wird manchmal als "fleischfressende Krankheit" bezeichnet, obwohl die Bakterien, die sie verursachen, Fleisch nicht "essen" - sie setzen Giftstoffe frei, die das in der Nähe befindliche Gewebe beschädigen", schreiben die Experten.

Ihr Verlobter Mike erzähle gegenüber "Metro News", wie stark Lindsey sei: "Keine Mutter sollte jemals ihren Verlobten und ihr Baby jeden Abend aus der Tür gehen sehen". Lindsey mussten beide Unterarme und beide Unterschenkel amputiert werden - nur so konnte ihr Leben gerettet werden.

Die folgenden sieben Monate verbrachte die Frau im Krankenhaus, ohne sich um die Erziehung ihres kleinen Kindes kümmern zu können.

Lindsey Hubley hat die Klinik inzwischen verklagt. Ihr Anwalt Ray Wagner: "Unser Vorwurf ist, dass ein Großteil, wenn nicht der komplette Schaden hätte abgewendet werden können, wenn sie ordentlich betreut worden wäre".

Nun will Lindsey die letzten Hürden bis zur Reha überwinden: Weitere Eingriffe - darunter eine Nierentransplantation - stehen ihr noch bevor.

Er hat beim Obersten Gerichtshof von Nova Scotia (die Provinz, deren Hauptstadt Halifax ist) eine Schadensersatzforderung gegen fünf Ärzte eingereicht.

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