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Öffentliches Finanzvermögen stieg 2016 um 3,5 Prozent

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Es betrug 30,7 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte.

Das Finanzvermögen umfasst Bargeld und Einlagen, sonstige Forderungen sowie Wertpapiere und Ausleihungen an den nicht-öffentlichen Bereich. Zum nicht-öffentlichen Bereich zählen beispielsweise Kreditinstitute und private Unternehmen. Im Gegensatz dazu konnten alle anderen Ebenen des Öffentlichen Gesamthaushalts Finanzvermögen aufbauen. Die Länder konnten ihr Vermögen um 2,7 Milliarden Euro oder zwei Prozent auf 136,3 Milliarden Euro steigern.

Die Gemeinden verzeichneten ein deutliches Plus von 10,2 Prozent oder 7,7 Milliarden Euro auf 83,5 Milliarden Euro. Die Entwicklung verlief in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich: Die starken Zunahmen in Schleswig-Holstein (+ 62,9 Prozent) und Hamburg (+ 28,6 Prozent) sind auf Sondereffekte in Zusammenhang mit der HSH-Nordbank zurückzuführen. Die größten Rückgänge gab es in Niedersachsen (- 3,7 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (- 2,5 Prozent).

Die bedeutendste Art des Finanzvermögens war 2016 die Anlage in Bargeld und Einlagen.

Das Finanzvermögen des deutschen Staates ist gestiegen. Das gesamte Finanzvermögen der öffentlichen Hand in Deutschland nahm im letzten Jahr um 3,5 Prozent zu.

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