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US-amerikanische Notenbank Fed lässt Leitzins unverändert

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Gerüchte verdichten sich

Mit Spannung warteten die Experten dagegen auf Hinweise auf den nächsten Zinsschritt. Als Favorit für die Nachfolge der 2014 von Ex-Präsident Barack Obama eingesetzten Yellen wird Jerome Powell gehandelt, der bereits Mitglied im Führungsgremium der Fed ist.

Die Lage am Arbeitsmarkt habe sich weiter gebessert, hieß es in dem Bericht. Ihr Mandat an der Fed-Spitze läuft Anfang Februar 2018 aus. Insidern zufolge hat der einzige Republikaner im Fed-Direktorium, Jerome Powell, die besten Karten. Das Weiße Haus habe den derzeitigen Direktor der US-Notenbank darüber in Kenntnis gesetzt, berichtete das "Wall Street Journal" am Mittwoch unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Der vom Präsidenten nominierte Kandidat muss danach noch vom US-Senat bestätigt werden. Gegen zu schnelle Zinserhöhungen spricht aber vor allem die niedrige Inflation, die seit langem deutlich unterhalb des angestrebten Wertes von zwei Prozent pendelt. Aus dem Rennen dürfte Experteneinschätzungen zufolge die bisherige Fed-Vorsitzende sein, die bei vielen Republikanern nicht geschätzt wird.

Die Fed ließ unterdessen ihren Leitzins erwartungsgemäß unverändert. In den USA gilt eine gesetzliche Grenze, wie viel neue Schulden die Regierung zur Begleichung ihrer Ausgaben aufnehmen kann.

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