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Italien fährt nicht an die WM

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Trotzdem zuversichtlich Gianluigi Buffon

Nach dem 0:1 in Stockholm kam die Squadra Azzurra am gestrigen Montagabend in Mailand nicht über ein 0:0 gegen destruktive Schweden hinaus. Er habe entschieden, die verpasste Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland zunächst nicht zu kommentieren.

Das Hinspiel hatten die Skandinavier drei Tage zuvor 1:0 gewonnen. Bei hitziger Atmosphäre im legendären San Siro übernahmen die Gastgeber von Trainer Gian Piero Ventura schnell die Initiative und drängten auch ohne den gelbgesperrten Spielmacher Marco Verratti auf den Führungstreffer.

Schweden jubelt, Italien versinkt in Tränen - erstmals seit 60 Jahren wird das italienische Nationalteam bei einer WM-Endrunde nur die Zuschauerrolle innehaben. Die Italiener, von Trainer Gian Piero Ventura wiederum in einer 3-5-2-Formation aufs Feld geschickt, waren klar überlegen und bis zuletzt am Drücker, doch das für die Verlängerung benötigte eine Tor gelang ihnen nicht.

"Tutto o niente" hatte die "Gazzetta dello Sport" am Matchtag in grossen Lettern getitelt, die folgenden neun Seiten dem Spiel der Spiele gewidmet, in dem es die Apokalypse – "l'Apocalisse" – zu vermeiden galt. Auch die Umstellungen behoben Italiens Offensivmanko nicht.

Der Vertrag des 69-Jährigen war im August erst bis 2020 verlängert worden. Zuletzt fand 1958 eine WM ohne Italien statt.

"Ich habe noch nicht mit dem Verbandspräsidenten Carlo Tavecchio gesprochen".

Die Schweden um den Leipziger Bundesligaprofi Emil Forsberg haben dagegen gute Chancen, sich erstmals seit 2006 wieder für eine WM zu qualifizieren.

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