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Kroatien löst WM-Ticket - Skibbe in Griechenland vor dem Aus

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Sokratis Greece Gibraltar 10102017

Die Griechen hätten in Piräus ein 3:0 gebraucht und kämpften zum Schluss - doch die cleveren Kroaten waren auch im zweiten Spiel einfach besser. Drei Tage nach dem 1:4-Debakel in Zagreb kamen die Griechen am Sonntagabend im Playoff-Rückspiel in Piräus nicht über 0:0 hinaus.

Kroatien hat sich wie erwartet für die WM-Endrunde in Russland qualifiziert und damit wohl das Ende der Ära von Trainer Michael Skibbe bei der griechischen Fußball-Nationalmannschaft eingeläutet. Vor allem die beiden Spanien-Legionäre Ivan Rakitic vom FC Barcelona und Luka Modric von Real Madrid stellten die griechische Abwehr um BVB-Profi Sokratis, der im Hinspiel den griechischen Ehrentreffer erzielt hatte, vor Probleme. Nach dem 1:0-Sieg im Hinspiel reichte Xherdan Shaqiri und Co. gegen Nordirland ein glanzloses 0:0 in Basel, um sich zum vierten Mal in Serie für eine WM-Endrunde zu qualifizieren.

Der WM-Dritte von 1998 war seinerseits bei Kontern einige Male gefährlich. In der Nachspielzeit rettete Ricardo Rodriguez bei einem Kopfball von Jonathan Evans auf der Linie. Nach dem Nervenspiel lobte Trainer Vladimir Petkovic seine Mannschaft: "Ich bin stolz auf sie und auf das, was wir geleistet haben". Die Schweizer Nati hatte im ersten Durchgang zwar deutlich mehr Chancen zu verzeichnen, war aber im Abschluss glücklos. Weil die Hausherren bei Dauerregen und auf äußerst tiefem Boden aber mehrere hochkarätige Chancen vergaben, brachten die leidenschaftlich kämpfenden Nordiren mit einem starken Schlussmann Michael McGovern ein 0:0 in die Pause und hielten das Duell offen.

Seit Kroatien nicht mehr Teil von Jugoslawien ist, hat man nur zwei Endrunden verpasst: die EM 2000 und die WM 2010.

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