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Til Schweiger muss wegen eines Facebook-Postings vor Gericht

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Der Regisseur und Schauspieler Til Schweiger muss wegen eines Facebook Posts vor dem Landgericht Saarbrücken erscheinen

Hamburg. Til Schweiger ist dafür bekannt, seine Meinung in den sozialen Netzwerken zu veröffentlichen. Daher bekommt er viele beleidigende Nachrichten. Nun muss sich der Schauspieler vor Gericht verantworten, weil er die Privatnachricht einer Person öffentlich machte. Die Frau hat einen Antrag auf einstweilige Verfügung gegen den "Tatort"-Schauspieler gestellt, wie mehrere deutsche Medien berichten".

Petra U. fand das gar nicht so witzig, fühlt sich in ihrem Persönlichkeitsrecht verletzt und begehrt Unterlassung.

Im Originalpost von Til Schweiger sind der Name der Klägerin und ihr Foto nicht unkenntlich gemacht. Ein Frau aus dem saarländischen Sulzbach wirft ihm vor, eine persönliche Nachricht von ihr samt seiner Antwort darauf auf seiner Seite veröffentlicht zu haben - und geht dagegen juristisch vor.

Die Saarländerin hatte Schweiger nach der Bundestagswahl gefragt, ob er nun Deutschland verlassen werde, da er vor der Wahl angekündigt habe, dies bei einem Einzug der AfD in den Bundestag tun zu wollen. Der Schauspieler antwortete auf die Frage mit einem abschätzigen "Hey Schnuffi.!"

Die Kammer lege Wert darauf, dass beide Seiten persönlich vor Gericht erschienen: "Das ist üblich in Fällen von Verletzungen des Persönlichkeitsrechts", sagte der Sprecher. Eine Frau aus dem saarländischen Sulzbach wirft dem 53-Jährigen vor, eine persönliche Nachricht von ihr und seine Antwort darauf auf Facebook veröffentlicht zu haben. Wenn man aufeinandertreffe, könne man möglicherweise eine solche Sache noch gütlich beilegen.

Eine Sprecherin von Schweigers Management in Berlin sagte, man wolle sich zu dem Fall nicht äußern. Er wurde bereits mehr als 900 Mal kommentiert.

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