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Trump zu Eindrücken nach Begegnung mit Putin

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Welt Putin und Trump beim Apec-Gipfel

Die USA und Russland halten nach offiziellen Angaben eine militärische Lösung des Syrien-Konflikts nicht für möglich. Am Rande des Apec-Gipfels in Vietnam zeigten sie sich "entschlossen zum Sieg über den IS", hieß es in einer am gestrigen Samstag vom Kreml veröffentlichten Erklärung.

Amerikas Präsident Donald Trump schließt sich weiter uneingeschränkt der Aussage seines russischen Amtskollegen Wladimir Putin an, wonach Russland die amerikanische Präsidentenwahl 2016 nicht beeinflusst habe. Nach dem Fototermin gingen beide getrennt zum anschließenden Bankett des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC). Sie trafen nur mehrmals kurz aufeinander und wechselten wenige, aber freundschaftliche Worte. Die Erklärung sei vom russischen Außenminister Sergej Lawrow und seinem US-Kollegen Rex Tillerson in Da Nang ausgearbeitet worden, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow.

"Jedes Mal, wenn er mich sieht, sagt er "Ich habe das nicht gemacht", und ich glaube ihm wirklich, wenn er das sagt, er meint das so", sagte Trump über Putin. US-Quellen äußerten sich nicht.

Der Syrienkonflikt müsse im Rahmen des UN-geführten Genfer Friedensprozesses gelöst werden, hiess es in der Erklärung. Die entsprechende Resolution Nr. Russland hat mit dem Iran und der Türkei die Syrien-Gespräche in der kasachischen Hauptstadt Astana ins Leben gerufen, die schneller voranschreiten als der Genfer Friedensprozess. Trump und Putin bestreiten die Vorwürfe. Trump und Putin lobten den schnellen Informationsaustausch zwischen der russischen Luftwaffe und den US-Streitkräften, um Zwischenfälle im syrischen Luftraum zu vermeiden. Man einigte sich auch darauf, "offene militärische Kommunikationskanäle aufrechtzuerhalten". Nach dem G20-Gipfel in Hamburg im Juli erklärte Trump ebenfalls zufrieden, Putin habe ihm versichert, keinen Einfluss auf die Wahl genommen zu haben. Vor der Asien-Reise hatte Trump mehrfach gesagt, er wolle erneut mit dem Kremlchef sprechen. Dieser könne bei einer Lösung des Nordkorea-Konflikts helfen. Dann sagte das Weiße Haus am Freitag die Begegnung wegen angeblicher Terminprobleme ab. Die Beziehungen zwischen Russland und der USA sind derzeit so gespannt wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

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