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Zwei IS-Kämpfer aus Nordrhein-Westfalen im Irak getötet

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Bei einem Luftangriff im Nordirak hat das US-Militär einem Zeitungsbericht zufolge zwei IS-Kämpfer getötet, die aus Nordrhein-Westfalen stammen. Am Dienstag teilte das US-Militär mit, dass bei mehreren Luftangriffen nahe Al-Qaim am 26. Oktober ranghohe IS-Mitglieder getötet worden seien.

Die Brüder seien seit einiger Zeit im Fokus der deutschen Sicherheitsbehörden gestanden, heißt es in dem Bericht weiter. Unter den Toten sollen sich auch die beiden deutschen Brüder Ömer und Yusuf D. befinden. Sie sollen sich nach ihrer Reise nach Syrien der IS-Miliz angeschlossen haben. Zeitweise war er offenbar in einem deutschsprachigen Kanal des Messengerdienstes Telegram aktiv, auf dem auch Mordaufrufe verbreitet wurden. Ihnen wurden Anschläge in Deutschland zugetraut.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) geht davon aus, dass rund 950 Islamisten aus Deutschland bislang in den Irak und nach Syrien ausgereist sind, um sich terroristischen Gruppierungen vor Ort anzuschließen. Der Verbleib vieler Islamisten gilt als unklar.

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