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Medizin

Bluthochdruck - neue Richtlinien in den USA

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Bluthochdruck

Dadurch steigt die Zahl der Betroffenen sprunghaft. Entwickelt wurden die neuen Richtlinien von einer Expertengruppe des American College of Cardiology und der American Heart Association. Zuvor hatte der Grenzwert bei 140/90 gelegen.

Nach einer Neufestlegung der Bluthochdruck-Richtlinien sind in den USA deutlich mehr Menschen von der Erkrankung betroffen als bislang.

Dass sich die medizinische Bewertung des Bluthochdrucks überhaupt verändert hat, geht vor allem auf die sogenannte "Sprint"-Studie zurück".

In den USA ist der Grenzwert, ab dem der Blutdruck als zu hoch gilt, auf 130/80 mmHg gesenkt worden.

Die Ärzte in Deutschland orientieren sich in ihrer Behandlungspraxis an den Leitlinien der Deutschen Hochdruckliga. Damit könnte in den USA demnächst fast jeder zweite Erwachsene die Diagnose Bluthochdruck erhalten, bisher war es nur etwa ein Drittel. Aber vorher würden Änderungen des Lebensstils angeregt, um so Folgekrankheiten zu vermeiden. Von einem hochnormalen Blutdruck spricht man, wenn der systolische Wert zwischen 130 und 140 liegt.

Bei Bluthochdruck steigt der Druck, mit dem das Herz Blut durch das Gefäßsystem pumpt. Begünstigt wird zu hoher Blutdruck durch häufigen Alkoholkonsum, Rauchen, zu wenig Bewegung, salz- und fleischreiche Ernährung, aber auch durch die Einnahme von Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder Paracetamol.

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