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RB Leipzig reagiert "amüsiert" auf Vorwürfe

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FCA-Boss

Klaus Hofmann, seines Zeichens Präsident des Fußball-Bundesligisten FC Augsburg, mag das Red-Bull-Konstrukt namens Rasenballsport Leipzig nicht.

Bei der Jahreshauptversammlung zeigte FCA-Präsident Klaus Hofmann Zähne: Laut dem 50-Jährigen sollte RB Leipzig nämlich auf keinen Fall eine Lizenz für die Bundesliga bekommen. Sie erfüllen die faktischen Voraussetzungen eines Vereins nicht. Hofmann führte aus, dass RB nur 17 Mitglieder habe und keine weiteren aufnehme. Bekannt ist von ihm die Aussage, auf jede Niederlage der Sachsen ein Bier zu trinken.

Deswegen will Hofmann nun Mitglied bei den Sachsen werden: "Also werden wir das mal ausprobieren in den nächsten Monaten, ob das klappt". Man müsse zwar anerkennen, dass Leipzig tollen Fußball spiele und andere Vereine Geld schlechter einsetzten, aber: "Regeln sind für alle gleich und nicht für einen gleicher".

Der Vizemeister reagierte mit Unverständnis und warf Hofmann vor, die Abläufe im Lizenzierungsverfahren nicht zu kennen. "Ich bin mir sicher, dass Herr Mintzlaff jetzt wieder seine Kommunikationsabteilung auf mich hetzt". Am frühen Dienstagnachmittag wies RB die Einlassungen des Augsburger Klubchefs als im Ansatz völlig falsch zurück. Daher habe der Verein und seine Mitglieder nichts damit zu tun.

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