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Apple-Music-Boss: "Streaming ist ein schlechtes Geschäft"

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Taylor Swifts

Jimmy Iovine hat sich im Interview den Fragen des Redakteurs gestellt und darauf ausführlich geantwortet.

Der Apple-Music-Manager Jimmy Iovine glaubt nicht, dass das aktuelle Geschäftsmodell von Spotify langfristig funktionieren kann.

Auch wenn Spotify weiterhin der meistgenutzte Musik-Streaming-Service ist: Mit Apple Music hat der iPhone-Hersteller einen beeindruckenden Aufstieg hingelegt. Er vertritt die Meinung, dass sich Streaming als Kerngeschäft nicht lohnt, weil man daran nichts verdient. Er glaube nicht, dass Spotifys Geschäftsmodell langfristig funktionieren werde. Zumindest gelte das in seinen Augen ausschließlich bei Anbietern, die sich allein auf das Musik-Streaming spezialisiert haben und ihre Einnahmen über den Verkauf von Abos generieren.

Das Problem sei, dass der Konkurrenzkampf einen Preis von unter 10 Dollar im Monat etabliert hat. Da Apple eigentlich darauf bedacht ist, mehr Geld mit Dienstleistungen verdienen zu wollen, ist das auch für Iovines Arbeitgeber keine wirklich positive Nachricht.

In einem Interview mit Billboard hat Iovine vor allem über seine Karriere und die von Dr. Dre geplaudert, aber es geht auch um das Streamen von Musik. Da müsse auch die Musikindustrie noch ihren Platz in der Nahrungskette finden, denn die Zeiten haben sich geändert, nur die Verantwortlichen hätten noch nicht ganz begriffen, wo die Technologie hinführt.

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