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Medizin

HIV und Aids verursachen noch immer Tote

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Fast 5.000 Neuinfektionen pro Tag- Zwei Drittel davon in Afrika

Sei es ein neues verschreibungspflichtiges Medikamentenangebot als Präventionsmittel oder seien es Heim- und HIV-Schnelltests in eigener Verantwortung. "Der Welt-Aids-Tag soll Politik und Gesellschaft für dieses Thema sensibilisieren - auch, damit ausreichend finanzielle Mittel für Vorbeugung und lebenswichtige medizinische Behandlung zur Verfügung stehen", sagte Köstinger weiter. Aber in der Medizin hat sich die letzten Jahre viel getan: Wer seine HIV-Infektion früh entdeckt und behandeln lässt, hat ein deutlich geringeres Risiko, dass Aids überhaupt ausbricht. "Heute kann man mit HIV auch gut leben".

Gründe dafür sind die Furcht vor einem positiven Testergebnis oder die Angst vor Diskriminierung und Schuldzuweisungen. Organisiert wird der Aktionstag vom Arbeitskreis Welt-Aids-Tag, dem neben der Aids-Hilfe Wuppertal auch die Aids- und STI-Koordination des Gesundheitsamts, der Arbeitskreis Kirche und Aids, das "Gleis 1" Freundes- und Förderkreis Suchtkrankenhilfe, die Elterninitiative für akzeptierende Drogenarbeit und die Vereinte Evangelische Mission angehören.

"Fehlendes Wissen ist einer der Hauptgründe für Vorurteile und Ängste gegenüber Betroffenen". Darüber hinaus treten wir für die Aufnahme von HIV und AIDS als chronische Krankheit mit Diskriminierungsverbot im AGG ein. Außerdem würden viele Ärzte nicht oder zu spät an eine mögliche HIV-Infektion denken. Die Spenden wird DIE LINKE dann gesammelt an die Aidshilfe weitergeben.

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