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Herrmann gegen Söder - Kampfabstimmung in der CSU?

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Erntete offenbar Widerspruch Manfred

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann will nach übereinstimmenden Medienberichten in die Fußstapfen von Horst Seehofer treten und Ministerpräsident werden. Sollte der 61-Jährige tatsächlich seinen Hut in den Ring werfen, dürfte es zu einer Kampfabstimmung zwischen Herrmann und Finanzminister Markus Söder (50) kommen. Das sei "ein Gebot des Anstands".

Im Augenblick stellt er sich aber wohl darauf ein, dass Seehofer erneut als Parteichef kandidierten wird.

In der CSU schlugen die Berichte dem Vernehmen nach ein "wie eine Bombe". Herrmann gilt als einer der loyalsten Unterstützer Seehofers, Söder als dessen größter Kritiker - damit würden sich die beiden Lager in der CSU bei der Kandidatenkür offen gegenüberstehen.

Nach BR-Informationen hat Weber allerdings keinen Anspruch auf das Amt des CSU-Parteichefs angemeldet, sondern lediglich sein Interesse für den Fall signalisiert, dass Seehofer in den nächsten Jahren das Amt des CSU-Chefs abgeben wolle.

Wegen starker AfD sehen viele Söder als den besseren KandidatenHerrmann war in den vergangenen Wochen bereits wiederholt für die personelle Neuaufstellung der CSU von Parteifreunden ins Spiel gebracht worden.

Zumindest in der Landtagsfraktion sehen viele Herrmann aber auch kritisch.

Söder hat seine Ambitionen noch nicht öffentlich erklärt, mit seinem Antreten wird in der CSU aber fest gerechnet.

Was macht Seehofer?Offen ist noch, wie sich Seehofer verhält. Es gebe den "offensichtlichen Plan, ihn und mich auseinanderzudividieren", meinte Weber. Die finale Entscheidung zur Spitzenkandidatur steht dann am 15. und 16. Dezember auf dem CSU-Parteitag in Nürnberg an, dann soll auch der Vorstand turnusmäßig neu gewählt werden.

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