weltkunstbulletin.com

Sport

Ex-Bayern-Coach Ancelotti will nicht Italiens Nationaltrainer werden

Share
Jérôme Boateng lässt tief blicken

Rund zwei Monate nach seiner Freistellung beim FC Bayern hat Carlo Ancelotti ungewöhnlich deutlich gegen seinen Ex-Verein nachgetreten. "Davon erholt man sich nicht", sagte Ancelotti in der italienischen TV-Show "La Domenica Sportiva". "Wenn man einen Spieler aussortiert, dieser zur Vereinsführung geht und von ihnen gestärkt wird, verliert man sein Gesicht vor den anderen Spielern". "Meine Methode basiert auf Qualität vor Quantität". Der frühere Trainer wirft den Vereinsbossen der Münchner fehlende Unterstützung vor. Und weiter: "Welche Entscheidung man auch trifft, wenn der Verein dich nicht schützt, bist du tot". Nach der 0:3-Pleite von Bayern München in der Champions League Ende September bei Paris St. Germain hatte der italienische Fußballlehrer beim deutschen Rekordmeister gehen müssen. "Laut den Medien wurde ich bei den Bayern gefeuert, weil ich fünf große Spieler gegen mich hatte". "Ich habe mit ihnen gesprochen und gesagt, dass es mich ehrt, dass so viele Leute möchten, dass ich Nationaltrainer werde".

Gespräche über die Nachfolge von Gian Piero Ventura gab es tatsächlich. Doch er wolle stattdessen lieber weiterhin als Klub-Coach tätig sein.

Share