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Apple und Irland einigen sich im Steuerstreit

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Irland gibt im Streit um Steuervorteile nach

Die EU-Wettbewerbshüter hatten deshalb verlangt, dass Irland 13 Milliarden Euro plus Zinsen von Apple zurückfordert. Die irische Regierung habe mit dem US-Unternehmen eine Einigung erzielt, wonach Apple im ersten Quartal des kommenden Jahres mit der Zahlung von Geldern auf ein Treuhandkonto beginnen werde, sagte der irische Finanzminister Paschal Donohoe in Brüssel. Die Regierung in Dublin kündigte an, ein Treuhandkonto einzurichten, auf das Apple seine Steuerschulden einzahlen werde. Im Oktober ging die EU-Kommission einen Schritt weiter und zog Dublin vor den EU-Gerichtshof.

Apple und Irland haben sich im Steuerstreit geeinigt. Die Regierung in Dublin bezeichnete dies damals als "vollkommen unnötig". Bis zum Abschluss der EU-Gerichtsverfahren in dem Fall könne Dublin das Geld aber vorerst auf einem Treuhandkonto deponieren. Aus Sicht der EU-Kommission gewährte Irland dem Unternehmen aus Kalifornien zwischen 2003 und 2014 unerlaubte Vergünstigungen. Apple soll in Irland jahrelang nur minimal besteuert worden sein. Darunter sind Deutschland, Italien und Frankreich.

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