weltkunstbulletin.com

Unterhaltung

"Bohemian Rhapsody": Bryan Singer erst abgetaucht, dann gefeuert!

Share
Regisseur Singer erschien einfach nicht zu den Dreharbeiten

Das habe zu Streitigkeiten mit Freddie Mercury-Darsteller Rami Malek ("Mr. Robot") geführt, der Singer Unzuverlässigkeit und Unprofessionalität im Umgang mit den Darstellern vorwarf.

Der Film soll an Freddie Mercury erinnern, im Mittelpunkt von "Bohemian Rhapsody" steht aber im Moment nicht die Handlung. Zwar hatten sie bisweilen kreative Meinungsverschiedenheiten, aber diese, so Singer, haben sie erfolgreich hinter sich gelassen und bis Thanksgiving weiter zusammen an dem Film gearbeitet. Doch nun wurden die Dreharbeiten abgebrochen: Regisseur Bryan Singer ist plötzlich nicht mehr am Set erschienen.

Was sagt ihr zu Bryan Singers Fehlen am Set des Queen-Biopics Bohemian Rhapsody? Auch seine eigene Gesundheit habe unter dieser schweren Erfahrung gelitten. Nachdem der Regisseur mehrmals "verschwunden" sein soll, fackelt das Studio nicht lange und entzieht ihm seinen Posten.

Durchgedrungen ist zum Hollywood Reporter allerdings, dass es schon länger Ärger zwischen Singer und Hauptdarsteller Rami Malek gab. Dazu soll auch ein Streit gehört haben, bei dem sie zwar nicht handgreiflich wurden, Singer allerdings einen Gegenstand auf Malek warf.

Singer ließ jedoch in einem Statement verlauten, dass er seine Probleme mit Malek beigelegt hätte. Tom Hollander, der im Film Mercurys Manager Jim Beach spielt, wollte angeblich das Projekt wegen Singer ganz verlassen, wurde aber überredet, zu bleiben. Regisseur Bryan Singer wurde rausgeschmissen - und wehrt sich nun. Auf letztere lautet die Antwort wohl, dass das Studio versuchen wird, Bohemian Rhapsody wie geplant zu veröffentlichen.

20th Century Fox hat die Bohemian Rhapsody-Produktion wegen der unerwarteten Nichtverfügbarkeit von Bryan Singer vorübergehend gestoppt. Wenn also ein anderer Regisseur hinzugezogen werden würde, müsste er dies zum Abschluss bringen und die Postproduktion beaufsichtigen.

Derweil meldete sich ein Sprecher des Filmemachers bei der BBC zu Wort und begründete die Abstinenz seines Klienten mit "einer persönlichen, gesundheitlichen Angelegenheit, die Bryan und seine Familie betrifft". Außerdem hoffte man, die Dreharbeiten in Kürze wieder aufnehmen zu können. Mehrere Male soll Kameramann Thomas Newton Sigel für ihn eingesprungen sein und an seiner Stelle Regie geführt haben, als er unangekündigt durch Abwesenheit glänzte.

Share