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IOC sperrt Russlands Verband für Olympia - warum die Sportler trotzdem starten können

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Der ehemalige Sportminister und heutige Vize Premier Witali Mutko wurde lebenslang von den Olympischen Spielen ausgeschlossen

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat Russland wegen des Doping-Skandals von den Winterspielen in Pyeongchang ausgeschlossen, will den russischen Sportlern aber unter Auflagen einen Start als "neutrale Athleten" ermöglichen. Dennoch bleibt für russische Athleten eine Hintertür offen. Das teilte die Pressestelle der TV-Holding WGTRK am Dienstag in Moskau nach dem Entschied des IOC mit.

"Sie werden mit einer Uniform mit diesem Namen und unter der olympischen Flagge antreten".

Ausserdem wurde der frühere russische Sportminister Witali Mutko, der aktuell Chef des russischen Fussball-Verbandes und WM-Organisationschef ist, für alle zukünftigen Olympischen Spiele ausgeschlossen.

IOC-Präsident Bach muss sich seitdem immer wieder anhören, er persönlich habe nicht genug Härte gegen Russland gezeigt. Mit Hilfe des Geheimdienstes sollen zahlreiche Dopingproben von russischen Sportlern ausgetauscht worden sein.

Die russischen Behörden haben eine Beteiligung der Regierung zurückgewiesen und versprochen, mit den internationalen Sportverbänden zusammenzuarbeiten, um Doping in Russland zu bekämpfen.

Das IOC bestrafte damit das seiner Ansicht nach staatlich orchestrierte Dopingsystem in Russland, das bei den Winterspielen in Sotschi vor vier Jahren seinen Höhepunkt erfahren hatte.

Zugleich wurde das Nationale Olympische Komitees Russlands (ROC) für die Winterspiele gesperrt.

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