weltkunstbulletin.com

Sport

Jean Todt emotional - "Michael Schumacher kämpft weiter"

Share
Fernando Alonso und Nico Rosberg

Stellvertretend für Schumacher, der 2013 bei einem Ski-Unfall schwere Kopfverletzungen erlitten hatte und sich in der Reha befindet, nahm seine Managerin Sabine Kehm die Ehrung entgegen. "Er hatte immer größten Respekt vor allen in diesem Raum und er würde sich sehr geehrt fühlen". "Michael (Schumacher, Anmerkung) kämpft weiter, er wäre heute gerne bei uns gewesen", sagte FIA-Präsident Jean Todt vier Tage vor seiner wahrscheinlichen Wiederwahl für vier Jahre.

Sie waren ein verschworenes Duo bei Ferrari, und sie dominierten vom Jahr 2000 bis 2005 die Formel 1 nach Belieben: Der ehemalige Scuderia-Teamchef Jean Todt und der deutsche Fahrer Michael Schumacher, der in dieser Zeit fünf Weltmeistertitel in Folge gewann. "Wir vermissen Michael. Ich hätte es gerne gesehen, wenn er heute Abend hier dabei gewesen wäre".

Der Automobil-Weltverband FIA hat eine Ruhmeshalle des Motorsports ins Leben gerufen und im ersten Schritt alle 33 Formel-1-Weltmeister darin aufgenommen.

"Ich erinnere mich daran, als er für Ferrari fuhr und da gab es zwei Dinge, die ich erwähnen möchte", begann Todt.

Sebastian Vettel
Todt verspricht: «Schumi kämpft weiter!»

Todts zweite Erinnerung: "Wir haben die Saison 2000 mit dem Titel beendet, aber als die Saison 2001 bevorstand, fragte Michael mich ganz schüchtern - und er ist ein schüchterner Typ, auch wenn er arrogant wirkt -, ob ich ihm in Fiorano ein paar Runden erlauben würde, um sicherzugehen, dass er es noch kann. Dann testete er, und es war nicht so schlecht", schildert Todt, ehrt Schumacher damit mehr als mit jedem direkten Lob kaum möglich gewesen wäre.

Todt aber freute sich, zumindest diese alte Wegbegleiterin begrüßen zu dürfen. Doch Corinna Schumacher ist in den Vereinigten Staaten und Mick absolviert für seine eigene Rennkarriere Tests in Spanien. "Aber der Kampf geht weiter".

Sebastian Vettel, ebenfalls bei der Gala vor Ort, hatte bereits kurz zuvor das Fehlen Michael Schumachers bedauert - nicht nur persönlich, sondern auch für die derzeitige Lage bei Ferrari. Das nächste Rennen, das nächste Rennen.

Share