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Islamistische Terroristen hatten Theresa May im Visier

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Großbritannien Anschlag auf Theresa May vereitelt

Die Sicherheitsbehörden in Großbritannien haben Medienberichten zufolge einen Anschlag von Islamisten auf Premierministerin May vereitelt. Den Berichten zufolge wollten die Verdächtigen vor dem Amtssitz der britischen Regierungschefin einen Sprengsatz zünden und May anschließend gezielt angreifen. Auch die "Times" berichtete. Übereinstimmend berichteten die beiden Medien sowie der Sender BBC, dass zwei Männer festgenommen worden seien und am Mittwoch dem Untersuchungsrichter vorgeführt werden sollten.

Die Behörden schweigen bislang zu den Medienberichten.

Kurz zuvor berichtete der Chef des Inlandgeheimdienstes, Andrew Parker, dass man seit März dieses Jahres bereits neun Attentate verhindern konnte. Details dazu nannte er jedoch nicht. Er fügte jedoch hinzu, dass die Gefahr durch islamistische Terroristen so groß wie noch nie sei. Dabei wurden in London und Manchester 36 Menschen getötet. Triebfeder sei die "mörderische Strategie" der Terrormiliz Islamischer Staat und ihre Online-Propaganda.

Nach einem am Dienstag veröffentlichten unabhängigen Bericht hätte der Terroranschlag von Manchester im Mai möglicherweise verhindert werden können.

Bei einem für Ende Mai geplanten Treffen des Inlandsgeheimdienstes sollte es darum gehen, die Gefährlichkeit des 22-Jährigen einzuschätzen.

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