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#MeToo-Frauen sind Person des Jahres

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Das US-Magazin „Time“ hat die Frauen die die #MeToo-Bewegung mit Enthüllungen über sexuelle Übergriffe von Männern ins Rollen brachten zur Person des Jahres 2017 erklärt

Wie das Magazin am Mittwoch mitteilte, gehe die Auszeichnung an die, die "das Schweigen gebrochen haben".

Donald Trump war in der engeren Auswahl, genauso wie Kim Jong-un: Statt dieser Machthaber aber hat das Time Magazine eine Bewegung zur "Person des Jahres" gekürt, die sich gegen Machtmissbrauch wendet: #MeToo - die Kampagne gegen sexuelle Übergriffe von Männern.

Auf die Titelseite setzte die Zeitschrift Frauen wie Schauspielerin Ashley Judd, Sängerin Taylor Swift und die Software-Entwicklerin Susan Fowler.

Sie brachen ihr Schweigen und lösten damit eine weltweite Debatte über sexuelle Übergriffe von Männern aus. Der Chefredakteur erklärt, damit sei eine der "schnellsten Veränderungen in unserer Kultur seit den 60er-Jahren freigesetzt worden". Nach Vorwürfen gegen den Hollywood-Filmproduzenten Weinstein hatten viele Frauen in Online-Foren unter dem Schlagwort #MeToo von sexuellen Belästigungen und Sexismus berichtet. Swift hatte erfolgreich einen Radiomoderator verklagt, der ihr an den Po gegrapscht hatte.

Liste der Verehrung, Liste der Schande Obama zierte es, Stalin auch - und Hitler: Das Cover des "Time magazine".

Trump verwirrte zuletzt mit der Aussage, "Time" habe ihm telefonisch mitgeteilt, dass er "wahrscheinlich" wieder "Person des Jahres" werde. Ebenfalls genannt waren der Footballer Colin Kaepernick, der mit knieendem Protest während der US-Hymne eine Bewegung auslöste, Chinas Präsident Xi Jinping, "Wonder Woman"-Regisseurin Patty Jenkins und der saudische Kronprinz Mohammed".

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