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Rock-Ikone Johnny Hallyday stirbt im Alter von 74 Jahren an Lungenkrebs

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Johnny Hallyday erlag im Alter von 74 Jahren den

Nun ist das Urgestein des französischen Rock im Alter von 74 Jahren gestorben.

In Frankreich war Hallyday schon zu Lebzeiten eine Legende: Seine Lieder verkauften sich millionenfach und er füllte ganze Stadien. Er galt als der französische Elvis Presley.

An Johnny Hallyday, Frankreichs Rock-Ikone, scheiden sich die Geister. Dabei hat er einen ganz eigenen Stil entwickelt und kombinierte den französisch gesungenen Rock 'n' Roll im Laufe seiner Karriere mit Country, Hip-Hop und Techno. Seine Ausflüge in die deutsche Sprache wie "Ja der Elefant" von 1961 und "Lass die Leute doch reden" von 1965 sind dagegen in Vergessenheit geraten.

Bon-Jovi-Star Richie Sambora und Céline Dion waren die ersten Promis, die dem Sänger in den sozialen Medien Tribut zollten.

Inspiriert wurde die Musik von Johnny Hallyday von Größen wie Chuck Berry, Buddy Holly und Elvis Presley.

In seiner über 50-jährigen Karriere hat Hallyday so viele Goldene und Silberne Schallplatten bekommen wie kaum einer seiner Landsleute. "In Frankreich ist Hallyday unerreichbar", erklärte auch der Frontmann der britischen Rockgruppe The Rolling Stones, Mick Jagger. In seiner Erklärung wies Macron darauf hin, dass "in jedem von uns etwas von Hallyday" stecke. 1960 gab der mit bürgerlichem Namen Jean-Philippe Smet heißende Sänger sein erstes professionelles Konzert.

Er hat einen Teil von Amerika in unser nationales Pantheon gebracht. Die französische Presse war in jüngster Zeit von Befürchtungen über seinen Gesundheitszustand dominiert worden. Drei Jahre später spielte er bei einem Freiluftkonzert in Paris vor 150.000 Zuhörern.

Neben seiner Arbeit als Musiker baute sich Hallyday auch eine Schauspielkarriere auf. Er selbst sagte einmal, er habe "alles ausprobiert". Er hatte vier Ehefrauen und zahllose Affären.

Hallyday verkörperte die Antithese zum französischen Heldentum - mit seinem Rockstar-Look, seiner tiefen, rauen Stimme und nicht zuletzt seinem so gar nicht französisch klingenden Künstlernamen. 2006 ließ er sich in einem Chalet im Schweizer Gstaad nieder, weitere Wohnsitze hatte er in Los Angeles und auf der Antillen-Insel Saint-Barthélémy.

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