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Außenministerium in Pjöngjang hält Krieg für unausweichlich

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Dies sei eine "feststehende Tatsache", sagte ein Sprecher des nordkoreanischen Außenministeriums am späten Mittwochabend der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA zufolge. Offen sei nur die Frage, wann der Krieg ausbrechen wird. Nordkorea wolle keinen Krieg, werde sich aber auch nicht verstecken. Die Spannungen in der Region haben sich wegen der nordkoreanischen Raketentests zuletzt deutlich erhöht.

Die gemeinsamen amerikanisch-südkoreanischen Militärübungen sowie jüngste Aussagen aus Washington sprechen dafür, dass die USA einen Angriff auf Nordkorea vorbereiten.

► Die Maschine vom Typ B-1B startete vom US-Pazifikstützpunkt Guam (Westpazifik-Insel) und flog im Rahmen eines gemeinsamen Manövers der USA und Südkorea über die koreanische Halbinsel, wie die südkoreanischen Streitkräfte am Mittwoch mitteilten.

An dem gigantischen Militär-Aufgebot zur Abschreckung des Aggressors Nordkorea sollen neben rund 230 Kampfflugzeugen auch 12 000 US-Soldaten teilnehmen.

"Erstmals seit dem Ende des Korea-Krieges nehmen 230 Flugzeuge an solch einem Manöver teil. Ist das eine Einladung zum Dialog?", kritisierte der stellvertretende Außenminister Igor Morgulow am Dienstag in Berlin. Wie Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un dazu äußerte, markiert der erfolgreiche Raketenstart "einen historischen Erfolg beim Abschluss der nuklearen Aufrüstung" seines Landes. "Ich glaube immer noch: Was er macht, ist ein bizarrer Versuch, uns alle zum Dialog einzuladen." .

China und Russland hatten den USA und Südkorea vorgeschlagen, große Manöver zu unterlassen.

Nach Behauptung der nordkoreanischen Behörden liegt das gesamte Territorium der USA in der Reichweite von Hwasong-15. [nL8N1O61M4] Wegen des Atom- und Raketenprogramms Nordkoreas hatte sich US-Präsident Donald Trump einen monatelangen verbalen Schlagabtausch mit der Führung in Pjöngjang geliefert.

Im Gegenzug testet Nordkorea fleißig Raketen und Atomwaffen.

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