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Steam-Nutzer können nicht mehr mit Bitcoin zahlen

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Steam nimmt keine Bitcoins zur Zahlung von Spielen mehr

Bislang war es Käufern auf Valves Spieleplattform Steam möglich, ihre Einkäufe auch in Form der Krypto-Währung Bitcoin zu tätigen.

Wie Gizmodo berichtet, war Steam bisher eine von wenigen Plattformen, die Bitcoin akzeptierte.

Ein weiterer Grund für die Absage an Bitcoin: die extremen Kursschwankungen.

Und weiter: "Beim Zahlungsabschluss auf Steam überweist der Kunde eine gewisse Summe an Bitcoin für die Kosten des Spiels, sowie einen zusätzlichen Betrag an Bitcoin, um die Transaktionsgebühr, die vom Bitcoin-Netzwerk auferlegt wird, zu begleichen". Im Vergleich dazu betrug diese Gebühr bei der Einführung von Bitcoin auf Steam nur 0,20 US-Dollar. Die hohen Transaktionsgebühren verursachen noch größere Probleme, wenn der Wert von Bitcoin selbst dramatisch abfällt. Zumal der Wert einer Transaktion im Bitcoin-System nur für kurze Zeit garantiert sei. Ein Beispiel - Transaktionskosten, die vom Bitcoin-Netzwerk vom Kunden gefordert werden, sind absolut durch die Decke gegangen - knapp 17 Euro pro Transaktion. In diesem Jahr haben wir jetzt öfters festgestellt, dass bei immer mehr Kunden dieses Problem auftritt.

Durch die starke Fluktuation des Bitcoin-Kurses kann es zudem vorkommen, dass der Kunde einen Bitcoin-Preis für den Kauf eines Spieles angezeigt bekommt, der nicht mehr aktuell ist. "Leider ist es momentan nicht tragbar, Bitcoin als Zahlungsoption zu unterstützen". Die Streichung von Bitcoin als Zahlungsmethode ist allerdings auch nicht in Stein gemeißelt. Wir werden eventuell zu einem späteren Zeitpunkt diese Zahlungsmethode erneut bewerten, um herauszufinden, ob es für uns und für die Steam-Community Sinn macht, Bitcoin als Zahlungsmethode anzubieten.

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