weltkunstbulletin.com

Sport

Austrias Europa League-Saison nach Nullnummer zu Ende

Share
In Athen konnten Christoph Monschein und Co. über das 2:2 jubeln- das wäre nun zu wenig

So lautet Finks Taktikvorgabe für das "Endspiel" am Donnerstag (19 Uhr, live Puls 4, Sky) um den Einzug ins Sechzehntelfinale. Dann nämlich wäre das sogenannte Finale der Europa-League-Gruppe D gegen AEK Athen am Donnerstag (19 Uhr/Puls4/Sky) im Ernst-Happel-Stadion schon vorab verloren. Doch auf Unentschieden zu spielen, sei tückisch und äußerst schwierig, erklärte Fink, diese Erfahrung habe er in seiner Karriere machen müssen. Und nicht zuletzt wäre der Aufsteig für die Austria buchstäblich Goldes wert: 1,5 Millionen Euro zusätzlich gibt es zu verdienen.

Über 23.000 Zuschauer sahen eine bemühte Darbietung der Austria, aber auch nicht mehr. "Das ist besser für meine Mannschaft". Und dass die Austria die Athener prinzipiell zu schlagen imstande ist, habe das Hinspiel bewiesen. Und beim 2:2 im Hinspiel in Athen brauchte es eine Ausnahmeleistung von Austria-Goalie Patrick Pentz, wobei AEK den Ausgleich erst in der 90. Minute gelang. Von der gegen Red Bull eingesetzten Spielanlage mit einer defensiven Fünferkette wird die Rückkehr ins gewohnte Spielsystem erfolgen. Im Sturmzentrum wird Kevin Friesenbichler beginnen, Lucas Venuto könnte im Finish als Joker für frischen Wind sorgen.

Nur nach vorne stürmen wird die in den vergangenen Wochen mit Selbstvertrauen alles andere als beglückte Austria nicht. Fink will sich mit seiner Elf an einem in Griechenland gut bekannten Landsmann orientieren. "Wir haben 90 Minuten Zeit. Wie Otto Rehakles gesagt hat: Es wird die kontrollierte Offensive", erinnerte der Ex-Bayern-Profi an Otto Rehhagel, den Sensations-Europameister-Coach von 2004. -Phase schaffen, wäre es für die Austria das erste Überwintern im Europacup seit 2004/05, damals im UEFA-Cup.

"AEK wird gewinnen und du wirst zu uns kommen", heißt es etwa in einem Kommentar unter dem Foto von der Abschluss-Pressekonferenz vor dem entscheidenden Europa-League-Duell der Veilchen gegen den griechischen Tabellenführer. Die Austrianer gelobten damals, daraus lernen zu wollen. Von der Pilsen-Elf werden gegen AEK aber nur Holzhauser, Tarkan Serbest, Dominik Prokop und Felipe Pires von Beginn an erwartet.

AEK reiste erfolgsverwöhnt nach Wien.

Die Austria landete dagegen mit fünf Zählern auf dem letzten Platz, da HNK Rijeka mit einem 2:0-Heimsieg über Gruppensieger AC Milan noch an den Wienern vorbeizog. Österreichs stark ersatzgeschwächter Vizemeister kam im abschließenden Heimspiel der Gruppe D gegen AEK Athen nicht über ein torloses Remis hinaus.

Share