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EURO 2020 wird in Rom eröffnet, London erhält mehr Spiele

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Wird wohl nicht rechtzeitig fertig Das Eurostadium

Brüssel wird von der Uefa als Austragungsort für die EM 2020 nicht mehr berücksichtigt. Das bedeutet etwa, dass Deutschland und Ungarn EM-Gruppengegner sind, sollten beide das Ticket für das Turnier lösen. Als Ersatz bekam das Wembley-Stadion den Zuschlag. "Es wäre ein Risiko für die Uefa, an Brüssel festzuhalten", sagte Präsident Aleksander Ceferin nach der Sitzung des Exekutivkomitees in Nyon. Dazu gehen in London die Halbfinals und das Finale (12. Juli) der ersten paneuropäischen EM, die nun in nur zwölf Städten Europas (darunter München) stattfinden wird, über die Bühne. Alle Gastgeber-Nationen bestreiten zwei oder drei Partien der Gruppenphase in ihrem Heimstadion, sofern sie sich qualifizieren.

Aufgrund ständiger Verzögerungen beim Bau des neuen, rund 300 Millionen Euro teuren Stadions in Brüssel hatte die UEFA eine Frist bis zum 20. November gesetzt - bis dahin mussten alle nötigen Baugenehmigungen nach Nyon geschickt werden. Die Flamen und die Wallonen sind in Belgien seit dem 19. Jahrhundert in tiefster Abneigung miteinander verbunden. Neben Budapest und München sind dies Rom/Italien und Baku/Aserbaidschan, Sankt Petersburg/Russland und Kopenhagen/Dänemark, Amsterdam/Niederlande und Bukarest/Rumänien, London/England und Glasgow/Schottland sowie Bilbao/Spanien und Dublin/Irland.

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