weltkunstbulletin.com

Medizin

Embryo 24 Jahre eingefroren: Rekordgeburt in USA

Share
Nahaufnahme des Baby das eine helle Mütze und eine weißen Strampler trägt und in die Kamera schaut

Mediziner sprechen von einem sogenannten "Schneebaby".

Im US-Bundesstaat Tennessee hat eine Frau ein Kind zur Welt gebracht, das von einem Embryo stammt, der seit 1992 eingefroren war. Mit Hilfe dieser Methode kann man den Kinderwunsch in Eis anlegen. Laut CNN brachte der Vater von Tina die beiden auf die Idee, einen Embryo in ihre Gebärmutter einpflanzen zu lassen - er hatte zuvor einen Bericht über diese Möglichkeit gesehen. Denn Unternehmen müssten der Regierung gegenüber nicht angeben, wie alt ein eingepflanzter Embryo ist. Anfang des Jahres setzten Ärzte einer jungen Frau den Embryo ein, im November dann kam Emma zur Welt.

Die Eltern waren den Angaben zufolge selbst überrascht, als sie vom Alter des Embryos erfuhren.

"Ist euch klar, dass ich erst 25 bin?" Die Mutter, Tina Gibson, war zu dem Zeitpunkt gerade selbst 25 Jahre alt. Denn es ist der älteste gefrorene Embryo, der je zu einer erfolgreichen Geburt geführt habe, berichtete CNN. Mir ist es egal, ob das ein Weltrekord ist oder nicht", sagt Tina Gibson und fügt hinzu: "Wir sind einfach so dankbar und gesegnet. "Emma ist ein solch süßes Wunder", schwärmte der 33-Jährige.

Die Geschichte des Babys begann lange, bevor es von den Gibsons "adoptiert" wurde.

Die Gibsons hatten dem Bericht zufolge keine eigenen Kinder haben können, weil Benjamin Gibson Mukoviszidose habe, die Männer unfruchtbar machen kann. Das Paar aus dem Osten Tennessees beschloss, irgendwann ein Kind zu adoptieren. Ihre Tochter sei "ein wertvolles Weihnachtsgeschenk".

Ob es sich dabei aber tatsächlich um einen neuen Weltrekord handelt, sei unklar. "Niemand hat diese Daten".

Nach einer Rekordzeit von gut 24 Jahren Tiefkühlung ist ein Embryo von einer Amerikanerin ausgetragen worden.

Share