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Papst Franziskus verkündet Weihnachtsbotschaft

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Papst Franziskus beklagt Kriegsstürme der Welt

"Hinter den Schritten von Maria und Josef verbergen sich viele Schritte". Zu Weihnachten wandte sich Franziskus ausdrücklich gegen Misstrauen gegenüber Fremden sowie Menschen am Rande der Gesellschaft.

Der Papst richtete sich von der Loggia des Petersdoms aus an die Gläubigen in aller Welt und spendete nach dem Verlesen der Weihnachtsbotschaft den feierlichen Papstsegen "Urbi et Orbi" ("Der Stadt und dem Erdkreis").

Am 24. Dezember feierten auch Tausende Christen aus aller Welt im "Heiligen Land" Weihnachten: In Bethlehem traf am frühen Nachmittag die traditionelle Weihnachtsprozession ein, die von Jerusalem aus aufgebrochen war. "Wir erblicken Jesus in den vielen Kindern, die gezwungen sind, ihre Länder zu verlassen, alleine unter unmenschlichen Bedingungen zu reisen und so zur einfachen Beute der Menschenhändler werden". Zudem rief das Katholiken-Oberhaupt dazu auf, Migrantenkinder willkommen zu heissen. "Wir sehen die Spuren ganzer Familien, die auch heute gezwungen sind, von zu Hause wegzugehen".

Die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt durch US-Präsident Trump hatte zu neuen Unruhen in der Region geführt. Auch Maria und Joseph hätten bei ihrer Ankunft in Bethlehem die Erfahrung machen müssen, dass "sie dort niemand erwartete, dass dort kein Platz für sie war". Franziskus setzt sich seit Beginn seiner Amtszeit besonders für Flüchtlinge und Ausgegrenzte ein.

Das Oberhaupt der katholischen Kirche im Heiligen Land, Pierbattista Pizzaballa, steht heute an der Spitze der traditionellen Weihnachtsprozession von Jerusalem nach Bethlehem.

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