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Iphone-Nutzer reichen Klage gegen Apple ein

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Nach Leistungsdrosselungen senkt Apple den Preis für neue iPhone-Akkus deutlich

Nachdem bekannt wurde, dass Apple zum Teil die Leistung von iPhones mit abgenutzten Batterien drosselt, ziehen die ersten US-Verbraucher vor Gericht. Neben der 999-Milliarden-Dollar-Klage wurde auch im Bundesstaat New York eine Sammelklage eingebracht, die im Vergleich die "moderate" Summe von 100 Millionen Dollar einfordert.

Die Kontroverse flammte auf, nachdem Messwerte zeigten, dass bei iPhones mit alter Batterie die Spitzenleistung des Prozessors gedrosselt war, während sie nach einem Batteriewechsel auf normales Niveau zurückkehrte.

Apple bestritt die Messergebnisse nicht und verwies auf Maßnahmen zur Regelung des Spitzen-Stromverbrauchs bei abgenutzten Batterien. Sie steht damit an der Spitze einer Reihe von Sammelklagen gegen Apple, die dem Konzern bewusste Kundentäuschung, Betrug und unlauteren Wettbewerb vorwerfen.

Dies passiere zwar nur bei Kälte, niedriger Batterieladung oder abgenutzten Batterien. Da Apple es aber vorzog, die Akkuproblematik zu verschleiern bzw.so im Betriebssystem zu verstecken, dass sie von Usern nicht als solche erkannt werden konnte, täuschte der Konzern seine Kunden - lautet der Vorwurf involvierter Anwälte.

Seit fast vier Jahrzehnten liefern sich Windows und Apple einen bitteren Kampf um die Pole-Position in Sachen Computer und Unterhaltungselektronik. Unter den Apple-Jüngern sind jedoch auch technisch versierte Nutzer und Berufsgruppen, welche die intuitive Handhabung der meisten Produkte schätzen.

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