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Nach Weihnachtsfeier Polizei stoppt illegales Autorennen auf Aachener Straße

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Bonn. Zwei Männer sollen sich in der Nacht ein illegales Autorennen in Köln geliefert haben.

Über den Notruf alarmierte der Zeuge die Polizei. Ein 34-Jähriger stand vor einer roten Ampel am Melatengürtel, vor ihm waren die Verkehrsrowdys unterwegs. Der silberne und der schwarze Sportwagen sollen nebeneinandergestanden haben. Bei Grün seien die Audi-Fahrer dann durchgestartet und mit überhöhter Geschwindigkeit nebeneinander stadtauswärts gerast, so der Kölner weiter: "Die haben sich mit quietschenden, durchdrehenden Reifen und mindestens 100 Stundenkilometern entfernt".

Polizisten stoppten die Fahrer auf der Aachener Straße in Junkersdorf in Höhe Mohnweg und stellten sie zur Rede. Die Polizei hielt die sie an.

Der 22-jährige Fahrer des belgischen Audi und seine 18 und 20 Jahre alten Mitfahrer sagten, dass sie gerade in Köln eine Weihnachtsfeier besucht hätten und nun auf dem Weg nach Hause seien. Alle bestritten laut Polizei vehement, an einem Rennen teilgenommen zu haben.

Auch der andere 24-jährige Fahrer und dessen Beifahrer (23, 24, 24) behaupteten dies. Entsprechend wurde ihm auf der Polizeiwache Ehrenfeld eine Blutprobe entnommen. Wegen des Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss legten die Beamten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gegen den Mann vor. Atemalkoholtests bei den Fahrern verliefen negativ.

Das Verkehrskommissariat 2 ermittelt nun gegen beide wegen des Verdachts der Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen.

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