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Bericht: Niki-Gläubigerausschuss will exklusive Verhandlungen mit IAG

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Niki Lauda bekommt nun doch nicht die von ihm gegründete und mittlerweile insolvente Air-Berlin-Tochter Niki zurück. Die etwa 200 deutschen Beschäftigten seien regulär über das deutsche Insolvenzgeld abgesichert. Niki-Insolvenzverwalter Flöther teilte lediglich mit, nach einer Entscheidung des Gläubigerausschusses verhandle man nur noch mit einem Bieter. Das habe der Gläubigerausschuss bei einer Sitzung am Donnerstag entschieden. In den nächsten Tagen solle der endgültige Kaufvertrag stehen, ließ er die dpa wissen. Er nannte dabei allerdings keinen Namen. Mit einem zweistelligen Millionenbetrag habe IAG - die Gruppe ist Nummer drei in Europa - das höchste Offert abgegeben, berichtete Reuters unter Berufung auf Insider. Sie zog ihr Angebot allerdings Mitte Dezember wegen des Widerstands der EU-Wettbewerbshüter zurück. "Darauf konnten wir uns natürlich nicht einlassen".

Ende vergangener Woche war die Frist für verbindliche Angebote abgelaufen. "Ich bin nicht mehr im Rennen", sagte Lauda der Zeitung "Die Presse".

Niki-Gründer Niki Lauda gab sich geschlagen. Wenn nun ans Ausland verkauft werde, seiner Vermutung nach in Richtung Vueling, dann sei das die komplette Zerschlagung der Niki. Das sei ihm am Mittag schriftlich mitgeteilt worden, so Lauda zur Nachrichtenagentur APA. Die Fluglizenz (AOC) sei nur bis 3.

Sein Ziel sei es, dass der Käufer von Januar an die laufenden Kosten der österreichischen Airline deckt, sagte Flöther kürzlich. Dazu gehöre auch die Bezahlung der österreichischen Mitarbeiter, die vom Investor mit übernommen würden. Die Dezembergehälter sind nach gestriger Mitteilung gesichert.

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