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Erdogan schließt EU-Auftritte nicht aus

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Recep Tayyip Erdogan und Außenminister Sigmar Gabriel

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will sich offenbar um eine Verbesserung der angespannten Beziehungen zu mehreren europäischen Ländern bemühen.

Es habe Probleme gegegeben, die jüngsten Gespräche seien aber überaus gut gewesen, sagte Erdogan laut einem Bericht der Zeitung "Hürriyet".

Auch das Verhältnis zu anderen europäischen Staaten bewertete Erdogan als gut. Er fügte hinzu, sein Land sei darauf angewiesen, die Zahl seiner Freunde zu erhöhen und die seiner Feinde zu verringern. Vor dem Verfassungsreferendum im April 2017 in der Türkei hatte es unter anderem Ärger um geplante Wahlkampfauftritte Erdogans in Deutschland und den Niederlanden gegeben.

Die Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei gelten als belastet.

Deutschland kritisiert außerdem die Inhaftierung von noch acht Deutschen in der Türkei aus politischen Gründen.

Eine Reise nach Deutschland oder Holland schloss Erdogan, von Journalisten darauf angesprochen, nicht aus. Namentlich bekannt ist davon nur der "Welt"-Korrespondent Deniz Yücel, denn die Familien der übrigen Betroffenen wünschen keine Öffentlichkeit".

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