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Menschen nach Felssturz in Österreich weiter eingeschlossen

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Felssturz Vals

40 Menschen aus neun Häusern mussten evakuiert werden, verletzt wurde niemand.

In dem Gebiet sitzen 130 Dorfbewohner fest.

Nach einem Bericht der Online-Ausgabe der "Tiroler Tageszeitung" sind um 18.17 Uhr große Felsmassen, Erdreich und Bäume auf einer Länge von rund 150 Metern auf die Valser Landesstraße abgegangen.

Die Erd- und Geröllmassen türmen sich bis zu 50 Meter hoch auf! Deshalb musste das Sperrgebiet ausgeweitet werden.

"Die Eingeschlossenen werden voraussichtlich noch zwei Tage nicht erreichbar sein", sagte Bürgermeister Klaus Ungerank der Nachrichtenagentur APA am Montag.

Nach einem gewaltigen Felssturz in Österreich sind rund 150 Talbewohner voraussichtlich noch bis Mittwoch von der Außenwelt abgeschnitten. In dem Gebiet seien "derzeit noch Abstürze im Gange", sagte Landesgeologe Gunther Heißel im Radiosender ORF Tirol. Einige tiefe Risse hätten sich zudem "sehr, sehr stark ausgedehnt".

Das Freiräumen der verschütteten Straße wird nach Angaben der Landesregierung gut drei Wochen dauern.

Dass nicht mehr passierte, war unfassbares Glück!

Für die Bewohner von Innervals im hinteren Talbereich bleibt die Lawinenlage relevanter als die Folgen des Felssturzes.

Medienberichten zufolge gab es bei dem Unglück ein kleines Weihnachtswunder: Demnach passierten Minuten vor dem Felssturz mehrere Kinder die betroffene Stelle auf ihrem Weg zur Christmette. LH Günther Platter leitete am Vormittag eine Sitzung des Krisenstabs im Gemeindeamt von Vals."Ich bin erschüttert über dieses große Naturereignis in Vals, aber auch froh, dass keine Personen zu Schaden gekommen sind".

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