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Präsident Mattarella löst Parlament auf

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Abgeordnetenkammer des italienischen Parlaments

Italiens Parlament ist aufgelöst. Als wahrscheinlicher Termin für die Wahl gilt der 4. März. Staatspräsident Sergio Mattarella unterzeichnete bereits am Donnerstag ein entsprechendes Dekret, und damit einen Tag früher als von manchen Beobachtern erwartet.

Stärkste Einzelpartei ist laut Umfragen derzeit die eurokritische Fünf-Sterne-Bewegung, die sich als Anti-Establishment-Kraft versteht. Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi kann allerdings mit einem Mitte-Rechts-Bündnis auf ein Comeback hoffen. Renzi machen vor allem Gegner auf dem linken Flügel zu schaffen, die sich von seiner Partei abgespalten haben.

Das Ergebnis der Palamentswahl könnte allerdings so ausfallen, dass es keine Mehrheit für eines der politischen Lager gibt. In der fünfjährigen Legislaturperiode hat Italien drei Regierungen erlebt: 2013 kam der Sozialdemokrat Enrico Letta ins Amt; er wurde aber von Renzi gestürzt, der wiederum von Gentiloni abgelöst wurde. "Und sie haben unser Land auch nicht daran gehindert, zu wachsen und sich zu entwickeln", sagte er.

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