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USA und Türkei beenden Visastreit

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Erdogan und Trump

Die US-Botschaft in Ankara kündigte am Donnerstag die vollständige Wiederaufnahme der Visa-Dienste in der Türkei über ihren offiziellen Twitter-Account an.

Als Reaktion auf die Inhaftierung von Topuz hatten die USA die Visa-Vergabe für eine unbefristete Zeit eingestellt. Die türkische Botschaft in den USA teilte mit, die ihrerseits verhängten Gegenmaßnahmen ebenfalls zu beenden. Nun würden die USA davon ausgehen, dass für die Normalisierung der Visa-Vergabe de Beziehungen gut genug seien.

Die türkische Botschaft in Washington teilte wenig später mit, dass "auf der Grundlage des Prinzips der Gegenseitigkeit" die Einschränkungen bei der Visavergabe für US-Bürger aufgehoben würden. Allerdings blieben erhebliche Einschränkungen bei der Visa-Vergabe, so dass der erste freie Termin zur Beantragung eines Amerika-Visums in der Türkei erst im Januar 2019 verfügbar war. Als Grund für ihren Schritt nannte die US-Botschaft in Ankara, die türkische Regierung habe zugesichert, dass es keine Ermittlungen gegen weitere lokale Mitarbeiter von US-Vertretungen im Land gebe. Zugleich äußerte sich die Botschaft "ernsthaft besorgt" über die Vorwürfe gegen die bereits inhaftierten Mitarbeiter. Ihnen werden offenbar Spionage und Verwicklung in den Putschversuch vom Juli 2016 vorgeworfen. Die türkische Botschaft in Washington sagte, dass die türkische Regierung zu den laufenden Verfahren "keine Garantien" gegeben habe.

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