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Verdi ruft bei Amazon zu viertägigem Streik auf

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Black Friday und Cyber Monday in Deutschland

Daran beteiligten sich nach Angaben von Verdi mehrere hundert Mitarbeiter, und der Zeitpunkt des Ausstands war laut Gewerkschaftssekretärin Mechthild Middeke bewusst gewählt.

Es klingt ein wenig nach Zermürbungs-Taktik, dürfte aber in der Chefetage von Amazon kaum auffallen: Die Gewerkschaft verdi hat erneut seine Mitglieder zum Streik aufgefordert und will nun am größten deutschen Amazon-Standort in Bad Hersfeld für den Rest der Woche streiken. "Aber wir gehen jetzt auch einmal davon aus, dass zwischen den Jahren eine besondere Zeit ist, weil Kunden umtauschen, also Retouren schicken, weil Gutscheine eingelöst werden, und es wird auch zu einem erhöhten Volumen in dieser Zeit führen". Kaum Auswirkungen Zuletzt hatte verdi im November zur Cyber Week zum Streik bei Amazon aufgerufen.

Auch zu den - alles andere als neuen - Streikgründen äußerte sie sich. Mit dem Streik sollen Verhandlungen über einen Tarifvertrag erzwungen werden. Wir sind ja schon seit über vier Jahren letztendlich in der Auseinandersetzung. "Wir haben nach wie vor eine gute Resonanz bei den Streiks, hier nehmen ungefähr 500 Streikende teil". Infografik: Black Friday und Cyber Monday in DeutschlandStreik bis Sonnabend Von Mittwoch bis einschließlich Sonnabend wird die Arbeit in Bad Hersfeld niedergelegt. Der Branchenprimus verfügt bundesweit über zwölf Versandlager an elf Standorten. Die Gewerkschaftsvertreterin verwies für den Fall ausbleibender Tarifverhandlungen auf die Möglichkeit eines längeren Arbeitskampfes.

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