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Becker verkaufte falsches Wimbledon-Racket im TV

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Boris Becker in Wimbledon

Juni war beispielweise Tennis-Legende Boris Becker zu Gast und bot einen Tennisschläger zur Auktion, mit dem er das Wimbledon-Turnier 1999 bestritten hatte.

Berlin - Die ZDF-Sendung "Bares für Rares" lockt jeden Nachmittag rund zwei Millionen Zuschauer vor den Bildschirm, gilt als das erfolgreichste Produkt im nachmittäglichen Sendebetrieb beim Zweiten. Er versteigerte den Tennisschläger, mit dem er 1999 sein letztes Wimbledon-Match spielte. Ein Paar Wochen nach der sendung wurde an den Käufer der falsche Schläger versendet. Einen Wimbledon-Schläger brachte er für viel Geld an den Mann. Laut der Zeitung schreibt die Produktionsfirma von "Bares für Rares", dass es leider ziemlich klar danach aussehe, dass nicht der Schläger übergeben worden sei, der in der Sendung besprochen und verkauft worden sei. Der falsche Schläger sehe dem echten zwar zum verwechseln ähnlich, heißt es, das Original sei aber von "Puma" produziert, der Nachbau hingegen von der Firma "Estusa". Becker habe dem Händler nach der Sendung keine Quittung über den Erhalt des Kaufpreises ausgestellt.

Laut Boris Becker sollte der Erlös für den Schläger an die Hilfsorganisation "Ein Herz für Kinder" gespendet werden.

Nachdem die Redaktion der Sendung auf diesen Fehler hingewiesen hatte, habe der Käufern inzwischen den richtigen Schläger erhalten, erklärte Moser der Bild-Zeitung weiter. Dort scheiterte Becker im Achtelfinale an Patrick Rafter, es war zugleich sein letzter Auftritt beim berühmtesten Tennis-Turnier der Welt. Der Becker-Anwalt deutete gegenüber "Bild" an, sein Klient habe sich letztlich doch noch für eine andere Organisation entschieden. Ob Becker und Schmitz-Avila trotz der unglücklichen Verwechslung noch zu besagtem Dinner zusammen gekommen sind, ist übrigens nicht bekannt.

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