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China dementiert Bericht über Öllieferungen an Nordkorea

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Südkorea beschlagnahmt Schiff wegen angeblichen Öl-Handels mit Nordkorea

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Das Schiff sei im November durchsucht worden, teilte ein Vertreter des südkoreanischen Aussenministeriums am Freitag mit.

Der Frachter "Lighthouse Winmore" sollte demnach eigentlich mit 600 Tonnen Ölprodukten über Südkorea nach Taiwan fahren. Die Regierung in Peking reagierte damit auf einen südkoreanischen Zeitungsbericht, in dem es hiess, chinesische und nordkoreanische Schiffe hätten auf See offenbar illegal Öl umgeladen, um es nach Nordkorea zu bringen. Bei ihrer Rückkehr nach Yeosu am 24. November habe der südkoreanische Zoll die "Lighthouse Winmore" dann durchsucht. Derartige Aktionen würden künftig dem Uno-Sicherheitsrat gemeldet.

Die "Sam Jong 2" gehört zu den vier nordkoreanischen Schiffen, denen am Donnerstag im Rahmen der Uno-Sanktionen international die Einfahrt in Häfen verboten wurde - weil es Güter transportieren oder transportiert haben soll, die unter die Sanktionen fallen, wie Diplomaten der Nachrichtenagentur AFP sagten. In der jüngsten Resolution des Sicherheitsrates vom vergangenen Freitag werden zudem die Lieferungen von Mineralölerzeugnissen wie Benzin, Diesel und Schweröl an Nordkorea weiter begrenzt. Zuletzt hatte der Sicherheitsrat weiteren Sanktionen einstimmig zugestimmt. Statt der ursprünglich ab 1. Januar 2018 erlaubten zwei Millionen Barrel jährlich sind damit nur noch 500 000 Barrel dieser Erzeugnisse pro Jahr erlaubt. Das chinesische Außenministerium hatte daraufhin erklärt, sich strikt an die Handelsrestriktionen zu halten. Wenn China weiter Öllieferungen an Nordkorea gestatte, werde es nie eine freundschaftliche Lösung geben.

Das wäre ein Verstoß gegen eine UN-Resolution.

Er erläuterte dabei, dass es auf der koreanischen Halbinsel die Atomgefahr gebe, "die für China nicht gut ist".

US-Präsident Trump hat China erneut heftig kritisiert.

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