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Emnid-Umfrage Martin Schulz ist Verlierer des Jahres

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Martin Schulz Alkohol Schock

Ende 2017 ist der einstige Hoffnungsträger der deutschen Sozialdemokratie, Mister 100 Prozent und "Super-Martin", nun wieder auf dem Boden und in den Augen von zwei Dritteln der Deutschen der "Verlierer des Jahres".

Eine neue Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid im Auftrag der Funke Mediengruppe hat die politischen Verlierer des Jahres gekürt. Für 23 Prozent ist er demnach eher Gewinner. Zehn Prozent der Teilnehmer können sich hingegen nicht entscheiden, sie enthalten sich der Stimme. Der frühere SPD-Chef und geschäftsführende Bundesaußenminister Sigmar Gabriel lässt jedenfalls keine Gelegenheit aus, um zu zeigen, dass er sich noch immer für den besseren Parteivorsitzenden und nichts von Schulz' Zick-Zack-Manövern hält. 61 Prozent sehen ihn auf der Verliererseite, während 25 Prozent ihn als Gewinner nennen. Auf Platz zwei folgt ihm CSU-Chef Horst Seehofer. Auf Platz drei landet Kanzlerin Merkel, 53 Prozent sehen sie als Verliererin, 41 Prozent als Gewinnerin. In einer Umfrage des "Playboy" war Schulz nach dem AfD-Vorsitzenden Alexander Gauland zum zweitnervigsten Mann des Jahres gewählt worden.

Den dritten Rang der Negativliste nimmt Bundeskanzlerin Angela Merkel ein. Nur 36 Prozent wollen sie weitere vier Jahre im Amt sehen.

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