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Mann klemmte sich in Wetzlar in Altkleider-Container ein: tot

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40-Tonner kracht mit voller Wucht in Streifenwagen - Polizistin (23) tot

WETZLAR-HERMANNSTEIN Beim Versuch, etwas aus einem Altkleidercontainer zu nehmen, ist ein 40-Jähriger am ersten Weihnachtstag in Hermannstein eingeklemmt worden. Wie die Polizei in Dillenburg am Donnerstag mitteilte, alarmierten Zeugen die Polizei und Rettungskräfte, als sie einen offensichtlich leblosen Mann entdeckten, der kopfüber im Einwurfschaft eines Altkleidercontainers feststeckte.

Erste Versuche von Polizei und Feuerwehr den Mann mit Muskelkraft aus der Position zu befreien misslangen, so dass der Container letztlich von der Feuerwehr aufgeschnitten werden musste.

Ein Container für Altkleider wird einem Mann in Wetzlar zum Verhängnis. "Der Notarzt hat vor Ort aber noch Sinn darin gesehen, eine Wiederbelebung einzuleiten", sagt Rehr. Dabei klemmte der Kippmechanismus der Klappe den 40-Jährigen in Höhe des Bauches ein. So habe er wohl an die Kleidung im Inneren herankommen wollen. Dieser Mechanismus soll nämlich verhindern, dass Kleider aus dem Container entnommen werden.

Ein ähnlicher Fall hatte sich im September 2016 in Laubach nahe Gießen ereignet. Erst die Polizei schaffte es, den Mann mit Spezialwerkzeug zu befreien. Ein Flüchtling aus Syrien wollte sich im Schutz der Dunkelheit aus dem Container bedienen. Doch die Klappe klemmte ihn ein und er kam nicht mehr raus.

Dass Diebe auf der Suche nach Altkleidern in Containern steckenbleiben und auffallen, sei selten, sagte Rehr.

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