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Rapid Wien-Profi Ljubicic soll Moschee mit Glasflaschen beworfen haben

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Die Tageszeitung berief sich auf Informationen der bosnischen Internet-Seite "Faktor". Beide haben am Donnerstag in der Früh gegen 5.25 Uhr in der Ortschaft Kiseljak randaliert. Wie ein auf YouTube veröffentlichtes Überwachungsvideo zeigt, bewarf der 20-Jährige eine Moschee mit Glasflaschen. Einem Polizeisprecher zufolge wurden zwei Verdächtige verhaftet und vernommen. Neben Rapids Ljubicic soll ein Nachwuchsspieler von Erste-Liga-Club Wiener Neustadt an der Tat beteiligt gewesen sein. Die Gesichter der beiden Täter sind jedoch nicht erkennbar.

Der Mittelfeldspieler des Fußball-Bundesliga-Dritten bestätigte damit einen Vorfall, über den zuvor die "Kronen Zeitung" (Online-Ausgabe) berichtet hatte.

Gemeinsam mit seinem Kumpel hat sich Ljubicic inzwischen persönlich bei der muslimischen Gemeinde entschuldigt. Sport-Geschäftsführer Fredy Bickel kündigte eine vereinsinterne Strafe an, ob rechtliche Konsequenzen drohen, ist offen. "So ein Verhalten ist gerade für einen Rapid-Spieler, der sich auch seiner großen Vorbildwirkung bewusst sein sollte, absolut unangebracht". "Er hat sich bisher auf und abseits des Platzes immer vorbildhaft verhalten". Anschließend zeigte sich Ljubicic reuig und erklärte: "Ich habe mich auch vor Ort bereits persönlich entschuldigt und werde selbstverständlich nicht nur den entstandenen Schaden an der Fassade der Moschee ersetzen, sondern darüber hinaus auch eine Spende für die örtliche Glaubensgemeinschaft leisten". "Auch daher bin ich sicher, dass er in Zukunft nie wieder so negativ auffallen wird, wie dies bedauerlicherweise heute der Fall ist", meinte der Schweizer. Am Nachmittag erreichte Rapid Ljubicic, der sich für sein Fehlverhalten entschuldigte.

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