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Zahl der Asylbewerber deutlich zurückgegangen

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Immer weniger Asylsuchende kommen in die EU

Dies seien 50 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2016.

Diese Nachricht wurde am 30.12.2017 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

Die Zahl der Asylwerber in der EU ist in den ersten neun Monaten des abgelaufenen Jahres deutlich gesunken. Von Januar bis September wurden 479.650 erstmalige Anträge registriert - 50 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2016 -, wie die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstag) unter Berufung auf neue Zahlen der EU-Statistikbehörde Eurostat berichten. Deutschland bleibe dabei in der EU weiter das wichtigste Zielland. An zweiter Stelle liegt demnach Italien. Griechenland habe 41.735 Asylanträge gemeldet, Polen dagegen nur 2515 und Ungarn 2445 Erstanträge.

Der zitierten EU-Statistik zufolge werden inzwischen europaweit weniger als die Hälfte der Asylanträge in erster Instanz anerkannt.

Die Zahl der unerlaubten Einreisen beziehungsweise Einreiseversuche ging zum Jahresende im Vergleich zum Vorjahr um mehr als die Hälfte zurück, wie die "Heilbronner Stimme" unter Berufung auf Angaben der Bundespolizei berichtete. Bis Ende November wurden knapp 19.000 Menschen zum Verfahren in Österreich zugelassen, im Vorjahr waren es noch fast 40.000.

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