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Bundesweite Eröffnung der Aktion Dreikönigssingen

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Bundesweiter Auftakt der Sternsingeraktion erstamals im Bistum Trier. Über 2500 Sternsinger und Begleiter kamen zum Eröffnungsgottesdienst im Dom

Trier. Die Sternsinger wollen in diesem Jahr besonders auf die Folgen der weltweiten Kinderarbeit aufmerksam machen. Fürst sandte die Sternsinger in Bad Buchau im Kreis Biberach hinaus nach Württemberg um in den Gemeinden seiner Diözese zu sammeln.

Der Bischof dankte den Kindern und Jugendlichen für ihren Einsatz. Bei der Aktion "Dreikönigssingen" haben die Sternsinger vor einem Jahr im Bistum 1,18 Millionen Euro gesammelt. Sternsinger helfen mit, "den Armen eine gute Nachricht zu bringen, denjenigen, die für die Not der Menschen blind geworden sind, die Augen zu öffnen, und diejenigen, die sich nicht selbst helfen können, auf eigene Füße zu stellen", sagte er. Sie besuchten Workshops, Bühnenvorführungen und musikalische Darbietungen, die unter dem Leitwort "Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit - in Indien und weltweit", weisen die Sternsinger auf die Situation von rund 60 Millionen Kindern in der Welt hin, die in Fabriken, Steinbrüchen und anderen Arbeitsstätten ausgebeutet werden.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) empfängt eine Abordnung der Sternsinger am 5. Januar.

Rund 10.000 Jungen und Mädchen werden Anfang Januar im Bistum Osnabrück wieder als "Sternsinger" unterwegs sein. Sternsinger schreiben mit geweihter Kreide "C + M + B" an die Haustüre. Träger sind das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend. Das Sternsingen gehört seit 2015 zum deutschen immateriellen Kulturerbe der Unesco.

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